Warum noch Bausparen

05.04.2017 | 0 Kommentar(e)

Kritiker des Bausparens erklären: Die Kreditzinsen sind extrem niedrig. Und als reine Sparform lohnt sich der Bausparvertrag bei  mickrigen Guthabenzinsen ohnehin nicht, zumal ja noch eine Abschlussgebühr fällig wird. Warum soll ich also zur Bausparkasse gehen?

Die Antwort ist einfach:

  • Weil sich der Sparer nur so die niedrigen Kreditzinsen auch für den Fall sichern kann, dass er das Darlehen erst in sieben oder zehn Jahren braucht. Bis dahin sind die Kreditzinsen vielleicht längst wieder gestiegen.
  • Weil es für so genannte Kleinkredite, etwa für Modernisierungen, oft keine günstigen Bankangebote gibt und viele Banken hierfür nur gewöhnliche Ratenkredite vergeben, die viel teurer sind als ein Immobilienkredit – Bausparkassen aber auf „Kleinkredit-Zuschläge“ verzichten.
  • Weil Bausparkassen, anders als viele Banken, keinen Aufschlag berechnen, wenn das Grundstück schon durch einen anderen Kredit belastet ist, der im Grundbuch an erster Stelle steht.
  • Weil beim Bauspardarlehen jederzeit Sondertilgungen möglich sind und zwar ohne dass dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.
  • Weil rechtzeitiger Eigenkapitalaufbau hilft, die Verschuldung und damit Zins- und Tilgungsleistungen geringer zu halten, womit Normalverdiener eine gute Chance haben, zum Rentenbeginn schuldenfrei zu sein.
  • Weil damit auch leichter die verschärften gesetzlichen Anforderungen an die Kreditwürdigkeitsprüfung erfüllt werden.
  • Weil Sparer, die nicht zu viel verdienen, staatliche Prämien nutzen können.
  • Weil fast nur noch Bausparkassen „Riester-Darlehen“ anbieten, die aufgrund der einkommensunabhängigen Förderung oft günstiger sind als übliche Bankangebote.

 

Alexander Nothaft Verband der privaten BausparkassenAlexander Nothaft

Leiter Kommunikation

Verband der Privaten Bausparkassen e.V.

Klingelhöferstraße 4

10785 Berlin

Tel: 030-590091-523

e-mail: nothaft@bausparkassen.de

www.bausparkassen.de

KfW Förderungen

23.05.2016 | 0 Kommentar(e)

Sie wollen Ihr Wohneigentum energetisch sanieren? Die Bundesregierung unterstützt Sie dabei im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Über das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können Sie zinsgünstige Kredite oder attraktive Zuschüsse für die Finanzierung Ihres Vorhabens beantragen. Für die KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren stellt der Bund bis 2018 jährlich 2 Mrd. € zur Verfügung.

Die KfW fördert sowohl einzelne Sanierungsmaßnahmen als auch die Komplettsanierung eines Hauses entsprechend einem der verschiedenen KfW-Effizienzhaus-Standards.
Zum 1. Januar 2016 hat die KfW im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ außerdem das Heizungs- und Lüftungspaket als zusätzliche Förderoption eingeführt, wodurch nun auch die Kombination mehrerer Einzelmaßnahmen förderfähig ist.

Neben der energetischen Sanierung von Wohngebäuden unterstützt die KfW auch den Neubau bzw. Kauf von energieeffizienten Gebäuden durch Kredite und Zuschüsse.
Weitere Informationen zu diesen Förderprogrammen erhalten Sie auf meiner Website
www.ggfinanz.de.

Dort können Sie auch einen Beratungstermin, der Ihnen nützliche Tipps bringt, wie Sie die günstigen Darlehen bekommen und mit anderen Förderprogrammen kombinieren, buchen.

Die KfW-Programme für energieeffizientes Sanieren

Kredit oder Zuschuss: KfW-Programm 151/152 und 430

Mit den Programmen 151/152 (Kredit) und 430 (Zuschuss) fördert die KfW den Ersterwerb von saniertem Wohnraum sowie die energetische Sanierung von Wohngebäuden, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.

Zu den Einzelmaßnahmen, die über beide Programme gefördert werden, gehören:

  • Erneuerung der Heizungsanlage (z.B. Einbau eines Brennwertkessels)
  • Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen (z.B. durch den Einbau von Hocheffizienzpumpen)
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Wärmedämmung der Wände
  • Wärmedämmung der Dachflächen
  • Wärmedämmung der Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren

Beide Programme fördern ebenfalls Beratung, Planung und Baubegleitung oder auch Nebenarbeiten.

Im Kreditprogramm erfolgt die Förderung für die Sanierung wahlweise für ein KfW-Effizienzhaus (151) oder für Einzelmaßnahmen (152). Das Programm 151 unterstützt dabei Sanierungsmaßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen, mit einem Kredit von bis zu 100.000 € pro Wohneinheit. Für Einzelmaßnahmen, die Sie zur energetischen Sanierung von Wohnraum durchführen, können Sie über das Programm 152 einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von maximal 50.000 € pro Wohneinheit beantragen.

Die genauen Konditionen für das Kreditprogramm 151/152 finden Sie auf meiner
der Website www.ggfinanz.de.

Wenn Sie keinen Kredit aufnehmen wollen, können Sie über das KfW-Programm 430 alternativ einen Investitionszuschuss beantragen. Der Zuschuss beträgt beispielsweise bei Einzelmaßnahmen 10 % der förderfähigen Investitionskosten (maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit).

Mit dem zum 1. Januar 2016 eingeführten Heizungs- und Lüftungspaket fördert die KfW nun auch bestimmte Maßnahmenkombinationen mit einem Kredit (Programm 151/152) oder einem Zuschuss (Programm 430). In der Zuschussvariante erhalten Sie beim Austausch Ihres alten Öl- oder Gaskessels durch moderne Brennwerttechnik 15 % der förderfähigen Kosten (maximal 7.500 € pro Wohneinheit) erstattet – vorausgesetzt Sie lassen gleichzeitig das gesamte Heizsystem optimieren. Die gleichen Konditionen gelten, wenn Sie eine neue Lüftungsanlage einbauen und dabei mindestens eine weitere förderfähige Maßnahme an der Gebäudehülle durchführen lassen.
Achtung:
Auch diesen Antrag auf die Förderung durch das Heizungs- und Lüftungspaket können Sie über die Gut + Günstig Finanzservice GmbH bei der KfW stellen.
Nach vorausgehender Beratung wird für Sie alles mundgerecht aufbereitet, so dass Sie nur noch unterschreiben müssen.

Heizen mit erneuerbaren Energien: KfW-Programm 167

Wenn Sie planen, eine neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien einzubauen, können Sie den KfW-Ergänzungskredit 167 in Höhe von bis zu 50.000 € pro Wohneinheit beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass Ihre bestehende Heizung vor dem 1. Januar 2009 installiert wurde.

Im Rahmen des Programms fördert die KfW beispielsweise folgende Heizungsanlagen:

  • Thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m2 Bruttokollektorfläche
  • Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW (z.B. Holzvergaser, Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen)
  • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW

Das Programm 167 ergänzt die Zuschüsse durch das BAFA – allerdings darf die Summe aus Kredit und BAFA-Zuschuss nicht höher sein als die förderfähigen Kosten.

Zusätzlich zur KfW-Förderung können weitere Förderprogramme wie die BAFA-Förderung und/oder spezielle Landesförderprogramme in Betracht kommen, so dass die Investitions-kosten sich schon in kurzer Zeit wegen der hohen Energieeinsparung amortisiert haben.

Auch einige Stadt und Gemeinden haben dazu etwas zu bieten.

Allesdings gibt es bei der Beantragung von KfW-Darlehen oft Schwierigkeiten.

  1. Eine Bank ist aus verschiedenen Gründen an einem KfW-Darlehen nicht interessiert.
    Diese möchte eigene Kredite verkaufen, an denen sie natürlich wesentlich mehr verdient.
    Ich empfehle Ihnen, daher die Beratung über die Gut + Günstig Finanzservice GmbH.
    Diese steht nicht in diesem Interessenkonflikt und versucht Ihnen die für Ihre Sanierung
    erforderlichen Mittel zu beschaffen.
  2. Zusätzlich gibt es das Problem der Besicherung:

Es gibt 3 Möglichkeiten einen KfW-Kredit zu besichern.

  • Gegen Grundschuld

Einige Banken lassen alles eintragen, egal welche Darlehenshöhe. Andere möchten nur
gewisse KfW-Programme begleiten und noch andere vergeben erst KfW-Darlehen ab
einem Mindestvolumen. Zusätzlich ist immer der Beleihungsauslauf entscheidend.

  • Gegen Negativerklärung(wird auch über die Gut + Günstig Finanzservice GmbH angeboten)Dies ist eigentlich die gleiche Besicherung wie zu a., nur es wird nicht eingetragen.
    Dies spart Notar- und Eintragungskosten. Funktioniert nur bis 30.000 € Darlehenssumme.
  • Gegen Blanko (wird auch über die Gut + Günstig Finanzservice GmbH angeboten) Hier wird bis 30.000 € ein KfW-Darlehen ohne Eintragung gewährt.
    Es wird nur auf den Besitz und Bonität abgestellt. Das Grundbuch spielt nur wegen der
    bisherigen Dauer des Eigentums eine Rolle.
    Das Grundbuch kann über die Beleihungsgrenze belastet sein.

Für weitere Details buchen Sie bitte einen Beratungstermin unter www.ggfinanz.de.

 

Martin Tiemerding KfW Spezialist

Martin Tiemerding

Geschäftsführer

Finanz- und Hypothekenmakler

Ihr Experte für KfW-Darlehen/-Zuschüsse & Fördermittel

Sanierungscoach für Wohngebäude

Gut + Günstig Finanzservice GmbH

Postfach 13 06 · 49409 Dinklage

Bahler Mark 20 · 49413 Dinklage

Telefon: 0 44 43 – 96 18 60 · Fax: 0 44 43 – 96 18 62

info@ggfinanz.de · www.ggfinanz.de

Intelligent finanzieren mit Annuitätendarlehen und Bausparvertrag

30.09.2015 | 0 Kommentar(e)

Wer in Zeiten niedriger Zinsen und guter Bausparangebote, wie wir sie gerade erleben, ein klassisches Annuitätendarlehen über 15 Jahre mit einem Bausparvertrag kombiniert handelt äusserst klug und zukunftsorientiert.

So auch unser Kunde Herr Schmidt. Eine einfache Zinsbindung von 15 Jahren ohne Restschuldabsicherung war ihm bei der Finanzierung seiner Eigentumswohnung zu wenig, da er auf keinen Fall einem Zinsanschlussrisiko ausgesetzt sein wollte. Eine Zinsbindung, die bis zur vollständigen Entschuldung seiner Immobilie festgeschrieben ist, war im Vergleich jedoch sehr teuer.

Herr Schmidt wandte sich an uns. Die Kombination aus einem Annuitätendarlehen über 15 Jahre mit 1% Tilgung und gleichbleibender Rate und der gleichzeitigen Ansparung eines Bausparvertrags, der nach der Zinsbindung des Annuitätendarlehens die komplette Restschuld ablöst, überzeugte ihn.

Einen großen Vorteil sieht Herr Schmidt vor allem auch in der Flexibilität des Bauspardarlehens. Sondertilgungen sind jederzeit in beliebiger Höhe möglich und beschleunigen so die Rückzahlung!

Mit dem Bausparvertrag in der Hinterhand sichert sich Herr Schmidt heute schon den Darlehenszins für die Anschlussfinanzierung in 15 Jahren. Seine Finanzierung ist bis zur letzten Rate im zinssicheren Hafen.

Wünschen Sie sich auch eine Finanzierung ohne Zinsrisiko? Dann sprechen Sie uns gerne an!

Anja Tittmann Baufi Spezialistin

Tittmann GmbH Baufinanzierungen

Ihre Ansprechpartnerin: Anja Tittmann

Tel: 030 – 4150 8750

Mail: a.tittmann@tittmann-finanz.de

 

Ein Geschenk fürs Leben

10.12.2014 | 0 Kommentar(e)

Endlich gibt es eine wirklich vernünftige Antwort auf die schwierige Frage vor allen Feiertagen: „Was soll ich bloß den Kindern schenken?“ Mit Bausparen als Geschenkidee legen Eltern und Großeltern ein Stück Zukunft unter den Weihnachtsbaum und schenken einen wichtigen Baustein für die spätere Altersvorsorge. Mit ihrem Bauspartarif maxLine bietet die BKM zur Idee das passende Produkt. Der Beschenkte freut sich über das angesparte Guthaben und profitiert später vom zinsgünstigen Bauspardarlehen. Selbst mit geringen Sparraten kommt mit den Jahren eine schöne Summe zusammen. Wie großzügig dieses Geschenk ausgestattet wird, kann frei entschieden werden – zum Beispiel durch die Höhe einmaliger oder mehrmaliger oder auch regelmäßiger Spareinzahlungen oder durch die Übernahme der Abschlussgebühr. Auch andere Verwandte können sich beteiligen, indem sie zum Beispiel Geld für einmalige Sonderzahlungen beisteuern. Besonders interessant ist das Geschenk für Berufseinsteiger. Sie erhalten zusätzlich noch attraktive Zuschüsse vom Staat. Die Absicherung des Bausparvermögens in unbegrenzter Höhe durch den Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e.V., der Anschluss an die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sowie die unkomplizierte Übertragung des Bausparvertrages auf Familienangehörige sind zusätzliche Argumente, mit dem Makler ihre Kunden von der Idee des Bausparens als Geschenk fürs Leben überzeugen können. Übrigens: Ein Bausparvertrag eignet sich auch hervorragend als Geschenk zu anderen Anlässen wie zum Beispiel: Geburt, Taufe, Einschulung, Ausbildungsstart oder Geburtstag.

 

Kontaktdaten Herr Söhner

Thorsten Söhner Bausparkasse Mainz

Thorsten Söhner

Leiter Maklervertrieb

BKM Bausparkasse Mainz

erfolg@bkm.de

06131 303-123

Modernisierung: bequem, schnell, einfach und gut

02.07.2014 | 0 Kommentar(e)

Sie sind Eigenheim-Besitzer? Glückwunsch, eine gute Entscheidung: So ein eigenes Zuhause bietet meist viel Freiraum zur eigenen Entfaltung, mehr Platz als die vergleichbare Mietwohnung, und es ist für Menschen im Arbeitsleben die einzige jetzt schon erlebbare Altersvorsorge.

Was viele Menschen jedoch vergessen: Ein Eigenheim will auch umsorgt werden: Schönheits-Operationen für mehr Lebensqualität sind ebenso alle paar Jahre gefragt wie das notwendige Face-Lifting…

… oder die Not-OP: Es regnet rein. Das Dach ist nicht mehr dicht. Schnell steht auf dem Kostenvoranschlag des Handwerkers eine Zahl, die Ihnen den Atem verschlägt: Dach abdichten, gleich auch dämmen und neu eindecken macht ca. 25.000 €.

Haben Sie vorgesorgt? Auf einem Rücklagen-Konto? Geld „auf der hohen Kante“ wäre jetzt gut.

Haben Sie dies nicht, hilft der Gang zur Hausbank oder der Blick ins Internet zu den Kleinkrediten oder Wohn-Kredite. 25.000 € bei 84 Monaten Laufzeit kosten um die 350 € – wenn Sie ein gutes Angebot finden (Stand: 01.07.2014). Es geht auch deutlich teurer.

Gute Alternativen bieten Bausparkassen. Modernisierungs-Darlehen sind typische Darlehen für die Spezial-Institute. Optimal ist die Kombination aus einem Darlehen, mit dem im Beispiel „das Dach gedeckt“ wird, und einem Bausparvertrag, der angespart wird und später als Bauspar-Darlehen das „Dach-Darlehen“ ablöst. Ist einfacher als es vielleicht klingt.

Was ist daran „optimal“?

Zum ersten die Möglichkeiten, staatliche Bausparförderung zu erhalten.

Zum zweiten können Sie über die vermögenswirksamen Leistungen auch den Chef mit zahlen lassen. Zum dritten: Bis 30.000 € können Bausparkassen das Geschäft ohne die Kosten für eine Grundschuldeintragung machen.

Zum vierten die Laufzeit: Deutlich über 10 Jahre, damit deutlich niedrigere monatliche Kreditraten. Hier sind Sie – grob gesagt – bei gut 200 € pro Monat.

Positives „Aber“ – wenn Sie mehr zahlen möchten, können Sie das jederzeit tun. In der Sparphase, weil das Bausparvertrag „freizügig“ bespart werden darf. Und in der Bauspar-Darlehensphase auch, weil das immer möglich ist.

Und je nach Angebot können Sie auch das „Dach-Darlehen“ direkt zurückzahlen: Schneller zurückzahlen heißt immer: Zinsen und damit Geld sparen.

Herr Andreas von mein-bauspar-vergleich.de kennt die Angebote am Markt und kann Sie individuell beraten.

Ursula Benitz Alte Leipziger Bauspar AG

Ursula Benitz

ALTE LEIPZIGER Bauspar AG

 

 

 

 

Immobilien als sichere Kapitalanlage

27.06.2014 | 1 Kommentar(e)

Viele Menschen denken über den Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage oder zur Aufbesserung der eigenen Rente nach. Wer genügend Zeit hat, eine lohnende Immobilie zu finden und zu verwalten, für den kann eine solche Eigentumswohnung oder ein Haus eine sinnvolle Investition sein. Allerdings sollten Sie einige wichtige Punkte vor dem Kauf beachten und eine vermietete Immobilie aufgrund einiger Unsicherheiten nicht als alleinige Altersvorsorge wählen.

Wie lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?

Bevor Sie sich für den Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage entscheiden, sollten Sie sich bewusst machen, dass diese Art der Investition nur auf lange Sicht Sinn macht. Zudem sind natürlich die richtigen Faktoren für den Erfolg einer solchen Anlageform entscheidend. Wer eine gute Rendite erzielen möchte, sollte sich also genügend Zeit für die Auswahl des Objekts lassen und gegebenenfalls einen Experten zurate ziehen.

Wichtigstes Kriterium für eine renditestarke Immobilie als Kapitalanlage ist die Lage. Besonders Großstädte und Ballungszentren mit guten wirtschaftlichen Aussichten sowie einem zu erwartenden Bevölkerungswachstum sind ideale Investitionslagen. Gleichzeitig dürfen die Immobilien nicht zu teuer sein und Kredite sollten spätestens zum Berufsausstieg abgezahlt sein. Dann kann man später möglicherweise gut von den Mieteinnahmen leben. Allerdings sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass eine solche Immobilie auch Geld und vor allem Zeit kostet. Die Anschaffungskosten können dagegen steuerlich als Werbungskosten und durch Abschreibungen geltend gemacht werden. Davon profitieren insbesondere Besserverdiener.

So sind hohe Rendite garantiert

Um möglichst hohe Rendite mit der Immobilie zu erlangen, müssen Sie neben dem aktuellen Verkehrswert möglichst viel über die Immobilie in Erfahrung bringen. Es ist also deutlich mehr Aufwand von Nöten als zum Beispiel beim Kauf von Versicherungen oder festverzinslichen Wertpapieren. Nur wer langfristig zahlungskräftige Mieter für die Immobilie findet und zugleich auf eine Wertsteigerung des Objekts sowie auf Steuervorteile setzen kann, wird gute Rendite erreichen. Sobald einer dieser Aspekte ausfällt, gerät die sinnvolle Investition in eine Immobilie als Kapitalanlage ins Wanken. So muss zum Beispiel bei einem persönlichen Einkommensteuersatz von 37 Prozent eine jährliche Wertsteigerung von zwei Prozent erreicht werden, um Rendite-Aussichten von mehr als fünf Prozent zu erzielen.

Die Brutto-Mietrendite gibt einen guten Anhaltspunkt dafür, ob sich die jeweilige Immobilie als Kapitalanlage lohnt. Um sie zu berechnen, multipliziert man die monatliche Nettokaltmiete je Quadratmeter Wohnfläche mal zwölf Monate und 100 und teilt das Ergebnis durch den Kaufpreis je Quadratmeter. Erreicht man so eine Brutto-Mietrendite von vier bis sechs Prozent, ist dies ein guter Hinweis darauf, dass sich die Investition lohnen könnte.

Kriterien für die Immobilie als Kapitalanlage im Detail

Lage des Objektes

Um kontinuierlich hohe Mieteinnahmen zu generieren, sollte die Immobilie möglichst viele Mietinteressenten ansprechen. In wirtschaftlich starken Städten mit steigenden Einwohnerzahlen sind diese Aussichten besonders günstig. Innerhalb einer Stadt spielen die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen für viele Mieter eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Wohnung. Für junge Familien sind zugleich nahe, möglichst fußläufig erreichbare Schulen und Kindergärten wichtig, während ältere Menschen vor allem Wert auf eine gute medizinische Versorgung und die Nähe zu Ärzten legen. Ungünstig gelegene Objekte können dagegen Schwierigkeiten bei der Mietersuche verursachen.

Ausstattung und Zuschnitt

Vor allem in Großstädten sind eher kleinere Wohnungen im mittleren Preissegment gefragt. Der erste Eindruck bei der Besichtigung der Immobilie sollte unbedingt stimmen. Eine gut erhaltene Fassade und ein sauberes Treppenhaus zeugen davon, dass der Besitzer auf die Werterhaltung der Immobilie geachtet hat. Einen genauen Blick sollte man auch auf die technische Ausstattung werfen. Heizungsanlagen, Abluftsystems, Stromkreise und Steckdosenanzahl sollten dem Kaufpreis entsprechend stimmen und möglichst modern sein, um später keine unnötigen Zusatzkosten zu haben. Immer wichtiger wird auch die Frage nach der Energieeffizienz der Immobilie. Der Energiepass gibt dazu gute Anhaltspunkte und informiert, wie viel Energie die Immobilie verbraucht. Von einem angemessenen Standard spricht man bei einem Gebäude, das jährlich weniger als 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter verbraucht. So sind günstigere Mietnebenkosten, insbesondere bei den Heizkosten, garantiert und die Immobilie für Mieter attraktiver.

Investitions- und Nebenkosten

Wer eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, sollte nicht vergessen, dass zum Kaufpreis mindestens fünf Prozent Kosten für Grunderwerbsteuer, Grundbuchamt, Notar sowie Makler-Courtage hinzukommen. Diejenigen, die eine Immobilie mithilfe eines Kredites kaufen, müssen zusätzlich noch Zinskosten einkalkulieren. Besserverdiener mit mehr als 5.000 Euro Monatseinkommen können dann aber erhebliche Steuervorteile geltend machen und so auf eine nennenswerte Rendite kommen. Allerdings muss dazu, die Wohnung ununterbrochen vermietet werden, eine Wertsteigerung um mindestens zwei Prozent je Jahr erfolgen und zugleich auch das Gehalt nicht sinken. Nach frühestens zehn Jahren sollte sich die Immobilie mit Gewinn verkaufen lassen. Dann muss der Gewinn auch nicht versteuert werden.

Zu den anfänglichen Investitionskosten kommen aber auch laufende Kosten für Instandhaltung, Verwaltung sowie Reparaturen hinzu. Da solche Sonderkosten in der Regel nicht auf die Mieter umgelegt werden können, müssen sie unbedingt mitberücksichtigt werden. Eine Überprüfung dieser Kosten und der einzelnen Beträge sollte im Detail erfolgen. Zusätzlich muss auch überprüft werden, ob es noch offene Baulasten oder Belastungen im Grundbuch gibt, um keine bösen Überraschungen zu erleiden.

Nur wenn all diese Aspekte gut geprüft wurden, kann sich eine Immobilie als sinnvolle Kapitalanlage erweisen und später genügend Rendite abwerfen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Finanzdienstleistungen

Marco Mahling

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80636 München

Telefon: 089/37910711

Email: info@marco-mahling.de

Marco Mahling Finanzexperte

Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd) sowie Experte für private Vorsorge (DMA) und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, Krankenversicherung und Kapitalanlagen. Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 400 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.
Kontakt

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Dipl. Betriebswirt (FH)

T: 07222 596 21 16

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